Unternehmenskultur – Unternehmensführung – Innovation

Unternehmenskultur – Unternehmensführung 

Es gibt zwei Themen, die immer wieder ein besonderes Interesse finden:  Wie kann man innerhalb eines Unternehmens eine Vertrauenskultur schaffen und aufrecht erhalten, auch in schwierigen Zeiten? Das ist eine Bedingung des ökonomischen Erfolgs. Wenn ein Unternehmen aus lauter Individuen besteht, die ausschließlich an ihren eigenen Vorteil denken, dann entsteht keine Unternehmenskultur, Vertrauenskultur oder Zusammenarbeit. Das zweite Thema, welches insbesondere in den oberen Etagen des Managements Interesse findet, ist die Frage nach ethische Bedingungen einer erfolgreicher Führung. Es ist ein Irrtum anzunehmen, dass diejenigen Personen besondere Führungsqualitäten haben, die ausschließlich an ihren unmittelbaren Vorteil denken. Vertrauenswürdigkeit ist auch da eine der wichtigsten Voraussetzung für den Erfolg.

Julian Nida-Rümelin diskutiert diese Themen im Rahmen seiner kritischen Ökonomie Die Optimierungsfalle – Philosophie einer humanen Ökonomie, indem er zuerst der Annahme der permanenten, indviduellen Vorteilsmaximierung klassischer Ökonomie folgt, um anschließend dieses Handlungsprinzip mit dem Begriff der Tugend zu kontrastieren. So gelingt es ihm, das Bild des homo oeconomicus zu vervollständigen.

Innovation

In seinem Essay „Moderne Kunst als Paradigma wirtschaftlicher Innovation“ in Kunst fördert Innovation (Hg. Ursula Bertram) entlarvt Julian Nida-Rümelin die Bedingungen der Kreativität, in dem er der Merkwürdigkeit folgt, dass es  in der ökonomischen Industrie keine Analysen des Phänomens Wachstum gibt. Man beschreibt bestimmte Vorgänge, aber  von der Analyse her ist Wachstum und auch Innovation erst einmal ein Rätsel.  Woher kommt eigentlich die Dynamik der Veränderung? 

„Ich glaube, die Kunst wird regelmäßig unterschätzt in ihrer Kultur und damit gesellschafts- und am Ende auch unserer ökonomischen praxisprägenden Rolle“

Ein Interview zu diesen Themen finden Sie in der [id factory].

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