Tutto l’umanesimo che serve per salvare la democrazia ein Artikel von Maurizio Ferraris über die Notwendigkeit eines Humanismus für eine nachhaltige Demokratie erschienen in der la Repubblica am 7. November 2016.    

„DIE ANTWORT AUF FANATISMUS LIEGT IN EINEM VITALEN HUMANISMUS“

Was verrät uns die Reaktion auf den jüngsten Einbruch terroristischer Gewalt über Zustand und Befindlichkeit westlicher Gesellschaften?
Der Begriff „Terror“ ist seit jeher umstritten. IS-Kämpfer jedoch erscheinen – anders als etwa die ebenfalls ethnisch-religiös argumentierenden IRA-Kämpfer der 1980er Jahre – sehr viel stärker als irrational konnotiert. Teilen Sie diese Einschätzung?
Inwiefern ist terroristische Gewalt konzeptionell von einem Amoklauf zu unterscheiden, wenn die Zielsetzung des Terrors über rationale Interessensverfolgung hinauszugehen scheint?
Brauchen westliche Gesellschaften einen wehrhaften Humanismus? Wie müsste der aussehen?

Humanistische Reflexionen

Ein recht verstandener Humanismus ist die Antwort auf die aktuelle Unordnung der Welt – so lautet die Zentralthese des neuen Buches von Julian Nida-Rümelin, der unter »Humanismus« weit mehr versteht als eine Geisteshaltung oder gar das angestaubte Relikt längst vergangener Zeiten. Humanismus ist vor allem eine Praxis der Menschlichkeit und damit die einzige Hoffnung auf eine friedliche, gerechte und prosperierende Weltgesellschaft der Zukunft. Damit der Humanismus seine Prägekraft zurückgewinnt, die er in einigen Phasen der Weltgeschichte hatte, muss er revitalisiert, muss er von Grund auf erneuert werden. Die Texte in diesem Band wollen dazu einen Beitrag leisten.

Thilo Sarrazin und Julian Nida-Rümelin im Gespräch

DISKURS Politik: ›Die Unordnung der Welt‹ Thilo Sarrazin und Julian Nida-Rümelin im Gespräch »Zu lange hat die Politik versäumt, die wirklich wichtigen Fragen zu adressieren. Deutschlands Zukunft wird sich nicht an Genderfragen oder Klimadebatten entscheiden – Deutschlands Zukunft entscheidet sich

Tagesspiegel: Redet über Humanismus und nicht vom christlichen Abendland!

Die Rhetorik des christlichen Abendlandes folgt dem Muster islamistischer Propaganda. Doch der Krieg gegen den Terror darf nicht in eine Selbstaufgabe der säkularen Gesellschaft münden. Ein Gastbeitrag von Julian Nida-Rümelin Der Tagesspiegel, 24.11.2015: Redet über Humanismus und nicht vom christlichen Abendland!

Anthropologie und Ethik

Hrsg. v. Heilinger, Jan-Christoph / Nida-Rümelin, Julian in der Reihe „Humanprojekt“ Der Zusammenhang zwischen Anthropologie als dem philosophischen Nachdenken über Menschen und Ethik als dem gründlichen Nachdenken darüber, was Menschen tun sollen, ist eng und vielfältig. Die Autoren in diesem

Interview mit 3Sat Scobel

Am 10.4. wurde auf 3Sat ein Interview mit Julian Nida-Rümelin zur Kritik am deutschen Bildungswesen ausgestrahlt. Das Interview lässt sich in der 3Sat Mediathek ansehen. Link zum Interview 3Sat Scobel vom 10.4.2014

DeutschlandradioKultur: Rezension der Philosophie einer humanen Bildung

Angela Gutzeit vom DeutschlandradioKultur rezensierte die „Philosophie einer humanen Bildung“ (edition Körber 2013): „Bücher zum aktuellen Bildungswesen gibt es viele. Aber nur wenige stellen so sinnfällig und noch dazu gut lesbar Probleme in einen umfassenden Kontext wie dieses.“ Die Rezension lässt sich

Buchpräsentation „Philosophie einer humanen Bildung“ am 1.7. in Berlin

Am 1.7. wird die „Philosophie einer humanen Bildung“ in Berlin in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften vorgestellt. BBAW_Einladung_Buchpraesentation_Philosophie-einer-humanen-Bildung Einführung und Moderation: Heinz-Elmar Tenorth Professor für Historische Erziehungswissenschaft Humboldt-Universität zu Berlin Montag, 1.7. 20 Uhr, Jägerstrasse 22/23, 10117 Berlin

SWR2 Kulturgespräch „Mehr Orientierungswissen!“

Das SWR2 Kulturgespräch vom 27.3.2013 zum Erscheinen der Philosophie einer humanen Bildung zum Nachhören in der Mediathek des Südwestdeutschen Rundfunks. SWR2 Kulturgespräch 27.3.2013 »Das Buch „Philosophie einer humanen Bildung« ist eine politische Handreichung für eine bildungspolitische Wende – von der »Halbtags-Kita« und der »Halbtags-Schule« hin zu einer

Neuerscheinung: Philosophie einer humanen Bildung

Die deutsche Bildungskrise ist nicht nur eine der Institutionen, sie ist primär eine der Ideen. Wenn wir den Mut zu einer konsequent humanen Bildungspraxis fänden, den Mut, uns vom Gedanken an die unmittelbare Verwertbarkeit zu trennen, wäre die Basis für

Philosophie einer humanen Bildung

Die deutsche Bildungskrise ist nicht nur eine der Institutionen, sie ist primär eine der Ideen. Allerorten wird nur an den Symptomen herumgedoktert, mit den bekannten Folgen: Alle Beteiligten sind überfordert, die Lehrer, die Eltern, die Kinder sowieso, auch die Politiker. Der Kardinalfehler liegt darin, dass den aktuellen Bildungsreformen die kulturelle Leitidee fehlt. »Employability« heißt stattdessen das Gebot der Stunde. Aber eine Bildung, die den Menschen immer nur »fit für« etwas machen will, die nicht nach seinen Interessen und Talenten fragt, wird nicht einmal den erträumten Markterfolg bringen. »Philosophie einer humanen Bildung« gibt den Anstoß zu einer neuen gesellschaftlichen Verständigung darüber, was Bildung bedeutet: für uns, für unsere Zukunft, unser Bild vom Menschen. Wenn wir den Mut zu einer konsequent humanen Bildungspraxis fänden, den Mut, uns vom Gedanken an die unmittelbare Verwertbarkeit zu trennen, wäre die Basis für gelingendes Leben gelegt – und damit auch für eine fundamentale Form von Erfolg: Lebensglück.

Interview 3sat KULTURZEIT „Quo vadis, Europa?“

Dem 3sat Kulturmagazin KULTURZEIT gab ich am 18.9.2012 ein Interview über die Frage, was an der Idee eines gemeinsamen und zugleich in vielerlei Hinsicht vielfältigen Europas in Zeiten der Eurokrise nicht in Vergessenheit geraten darf. Die Sendung lässt sich in der

Was ist der Mensch?

Kultur ist eine spezifisch menschliche Eigenschaft. Zwar finden sich Vorformen kultureller Praktiken und Techniken schon bei anderen Tieren, doch erst durch evolutionäre Prozesse wurden diese Vorformen zu den Bedingungen menschlicher Kultur transformiert. Um die wechselseitige Abhängigkeit von biologisch-genetischer und kultureller Evolution zu erhellen, untersuchen die Autoren Techniken und Werkzeuggebrauch, aber auch die Mechanismen der Vermittlung und Weitergabe von Fähigkeiten mit dem Ziel, im Vergleich zu den anderen Tieren spezifische Eigenschaften und Leistungen der menschlichen Tiere zu bestimmen.

Humanismus als Leitkultur – Ein Perspektivenwechsel

Dieser Band enthält ausgewählte Reden und Aufsätze von Julian Nida-Rümelin über Kultur und Bildung. Julian Nida-Rümelin analysiert Ursachen und Folgen der durch die PISA-Studie aufgerollten Debatte um einschneidende Veränderungen im Bildungswesen und zeigt Wege zu einem erneuerten Humanismus in Bildung, Kunst und Kultur auf.