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Für die Zukunft des Lernes

Global Goal Curriculum Konferenz 2016 -Die Basis für ein gelingendes Leben ist eine konsequent humane Bildungspraxis.

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Essay: Respect. Ein Plädoyer für die gleiche Anerkennung unterschiedlicher Wissenschaftskulturen

In den Geistes- und Naturwissenschaften haben sich verschiedene Wissenschaftskulturen etabliert. Statt diese Ungleichheit anzuerkennen, gibt es starke Tendenzen zur Nivellierung und Normierung. Ein Aufruf, das Verschiedene als fruchtbar und zukunftsfähig zu betrachten. Quellen: Erschienen in: Forschung & Lehre 05/15 Link zum Essay: Respect. Ein Plädoyer für die gleiche Anerkennung unterschiedlicher Wissenschaftskulturen

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Die Verschulung des Geistes

Die Geisteswissenschaften befinden sich gegenwärtig auf einer abschüssigen Bahn, an deren Ende ihre weitgehende Marginalisierung stehen könnte. So wie das 19. Jahrhundert die Zeit der Geburt und der Reifung der geisteswissenschaftlichen Fächerkultur war, so könnte das 21. Jahrhundert zum Zeitalter

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Die neue deutsche Bildungskatastrophe

Seit der Bildungskatastrophe, die Georg Picht vor fünfzig Jahren beschworen hatte, bemüht sich die deutsche Politik um Reformen. Aber hat sich Bildung seitdem zum Positiven verändert? – Nein, trotz »PISA-Schock« laufen wir direkt auf eine neue deutsche Bildungskatastrophe zu. Hektisch durchgeführte Korrekturen sind keine Reformen, eine fehlende kulturelle Leitidee vermehrt dabei die Fehler in der deutschen Bildungspolitik.

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Tagesthemen 10.3.2015: Dem Handwerk geht der Nachwuchs aus

Im vergangenen Jahr konnten 20.000 Lehrstellen nicht besetzt werden. Denn viele Schulabgänger wollen lieber Akademiker werden als Dachdecker oder Bäcker. Um das zu ändern, wirbt das Handwerk jetzt mit Knalleffekten um Nachwuchs – mit eher mäßigem Erfolg.
Beitrag in den Tagesthemen vom 10.3.2015 mit einem Interview mit Julian Nida-Rümelin zur Debatte um den Akademisierungswahn.

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Der Standard.at: „Man will den kritischen Geist aus den Unis rausbekommen“

Interview mit dem Standard Österreich: „Man will den kritischen Geist aus den Unis rausbekommen“ Link zum Interview auf derstandard.at

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Studium oder Scheitern – das darf in Deutschland nicht passieren!

Sollten wir uns nicht darüber freuen, dass es immer mehr Studenten und Akademiker in Deutschland gibt? Ein Philosoph und Staatsminister a.D. sagt: „Nein!“. In seinem Buch „Der Akademisierungswahn“ zeigt er auf, dass wir einen gefährlichen Pfad beschritten haben. DAS MILIEU

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Aufzeichnung Podiumsdiskussion mit Bundesministerin Johanna Wanka zum Akademisierungswahn

Auf dem Podium stellen sich die Experten den drängenden Fragen: Wie können gesellschaftliche Anerkennung und Respekt für die duale Ausbildung gestärkt werden? Wie dem Fachkräftemangel entgegengewirkt werden, wenn über die Hälfte der deutschen Abiturienten studieren will? Welche konkreten Offensiven startet der Staat? Über welche effektiven Stellschrauben verfügen der Staat, die Wirtschaft,die Gewerkschaften und vor allem diejenigen, die die Bildung durch eigene Berufspraxis und Lebensentscheidungen tragen: die Lehrenden und Lernenden?

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Göttinger Kongress für Erziehung und Bildung

Viele KiTas und Schulen haben sich bereits auf den Weg zu inklusiven Einrichtungen gemacht. Sie stellen sich der gewaltigen Herausforderung, das Grundrecht auf Schutz der Würde und der Gleichberechtigung umzusetzen. Zur Kultur inklusiver Bildungseinrichtungen gehört es, Anerkennung und Wertschätzung von

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Der Akademisierungswahn

Die deutsche Bildungspolitik ist auf dem Holzweg: Die berufliche Bildung wird vernachlässigt, die akademische Bildung wird immer beliebiger und flacher. Mit dieser These trat Julian Nida-Rümelin, Philosoph und streitbarer Kulturpolitiker, im Herbst eine Debatte los. Es kann nicht sein, dass wegen schiefer internationaler Vergleiche die Stärken des deutschen Bildungssystems geopfert werden. Berufliche und akademische Bildung sind unterschiedliche, aber gleichwertige Wege zu einem gemeinsamen Ziel: jede Person nach ihren Fähigkeiten zu bilden.

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taz.lab 2014

Auf dem taz.lab 2014 „I love EU – Solidarität ist machbar“ nahm JNR auf einem Podium zum Thema „Abbitte – wo irrt die Bologna-Kritik“ mit der taz Bildungsredakteurin Anna Lehmann teil. Herausgekommen ist u.a. ein Artikel auf taz.de taz.de vom 12.4.2014: Bildung: Das bittersüße Bonbon

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Interview mit 3Sat Scobel

Am 10.4. wurde auf 3Sat ein Interview mit Julian Nida-Rümelin zur Kritik am deutschen Bildungswesen ausgestrahlt. Das Interview lässt sich in der 3Sat Mediathek ansehen. Link zum Interview 3Sat Scobel vom 10.4.2014

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Artikel zur Debatte „Akademisierungswahn“

Zwei interessante Artikel zur anhaltenden Debatte um den „Akademisierungswahn“: Presse.com: „Zu viele Studenten“: Wirtschaft schlägt Alarm Bildungsklick.de:  Zu wenig Azubis – die Studenten sind schuld Vgl. ebenso: Julian Nida-Rümelin (2013): Philosophie einer humanen Bildung, Körber: Hamburg 2013.

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MINT or Mind

Kopf oder Zahl, was soll die Schule für’s Leben liefern? Podiumsdiskussion am 5. Februar 2014 um 19 Uhr im Sophiensaal (Sophienstr. 6), die für den Bayerischen Rundfunk aufgezeichnet wird. Es diskutieren Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin Lehrstuhl für Philosophie LMU Prof.

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Wie viel Bildung braucht das Land?

Podium 6.12.2013 in der Heinrich-Böll-Stiftung https://www.youtube.com/watch?v=jr7AnLBYImo Ist Deutschland im Akademisierungswahn? Wie sieht eine familienfreundliche Hochschule aus? Sind unsere Bildungseinrichtungen nachhaltig? Wie steht es um die Freiheit der Forschung? Wie um Transparenz? Mit der Reihe „Berliner Hochschuldebatten“ bietet die Heinrich-Böll-Stiftung eine

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Beiträge zur Debatte um den Akademisierungswahn

Zwei weitere Artikel, die sich mit der von Julian Nida-Rümelin angestoßenen Debatte um den Akademisierungswahn in Deutschland beschäftigten: Tagesspiegel vom 13.10.2013: Die Wahl In Deutschland wird gerade über den „Akademisierungswahn“ diskutiert. Das kommt dem Handwerk gerade recht. Es ist auf der Suche

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Interview mit dem RBB Inforadio: Semesterstart – Wie viel Studium brauchen wir?

In der Hauptstadtregion gibt es etwa 115.000 Studenten, die einen Hochschulabschluss anstreben. Immer mehr junge Leute machen Abitur, studieren und streben einen Hochschulabschluss an. Doch wie viele Akademiker brauchen wir eigentlich? Julian Nida-Rümelin im Interview auf rbb Inforadio hier zum Nachhören

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DeutschlandradioKultur: Rezension der Philosophie einer humanen Bildung

Angela Gutzeit vom DeutschlandradioKultur rezensierte die „Philosophie einer humanen Bildung“ (edition Körber 2013): „Bücher zum aktuellen Bildungswesen gibt es viele. Aber nur wenige stellen so sinnfällig und noch dazu gut lesbar Probleme in einen umfassenden Kontext wie dieses.“ Die Rezension lässt sich

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3Sat Kulturzeit: Akademikerwahn. Interview mit Julian Nida-Rümelin

Es gibt immer mehr Abiturienten, die wie selbstverständlich fast ausschließlich an die Hochschulen strömen. Dabei ist historisch die Trennung zwischen Hand- und Geistesarbeit, zwischen Künstler und Kunsthandwerk, gar nicht so alt. Dass die kreativen Chancen im praktischen Gewerbe so gut

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SWR2: Die Unis zu voll, die Berufsschulen zu leer? – Prof. Nida-Rümelin über einen Akademisierungswahn in Deutschland

Interview vom 2.9.2013 http://www.julian.nida-ruemelin.de/wp-content/uploads/2013/09/swr2_2013-09-02.mp3

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FAZ vom 16.8.2013: Bildungspolitik auf Abwegen

Die Textgrundlage des am 16.8.2013 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschienen Artikels mit dem Titel „Bildungspolitik auf Abwegen“ steht hier zum Download bereit. [download id=“59″ format=“2″]

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Interview in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung am 1.9.2013

Unter dem Titel „Wir sollten den Akademisierungswahn stoppen“ erschien am 1.9.2013 in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung ein bildungspolitisches Interview mit JNR. Link zum Interview auf FAZ.de Reaktionen auf das Interview: FAZ.de (u.a. von Bundesbildungsministerin Wanka) Spiegel Online FOCUS Online Stern.de Kommentar in der Wirtschaftswoche Kommentar in der WAZ taz: Streit der Woche: Studieren zu viele?

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Nida-Rümelin fordert Leitkultur

Wie wollen wir miteinander leben? Warum ist Kultur für Frieden wichtig? Und was hat die Pisa-Studie damit zu tun? Einen großen Bogen von der griechischen Stoa über Immanuel Kant und Ferdinand Lassalle zu Jürgen Habermas spannte Julian Nida-Rümelin am Dienstag,

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Buchpräsentation „Philosophie einer humanen Bildung“ am 1.7. in Berlin

Am 1.7. wird die „Philosophie einer humanen Bildung“ in Berlin in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften vorgestellt. BBAW_Einladung_Buchpraesentation_Philosophie-einer-humanen-Bildung Einführung und Moderation: Heinz-Elmar Tenorth Professor für Historische Erziehungswissenschaft Humboldt-Universität zu Berlin Montag, 1.7. 20 Uhr, Jägerstrasse 22/23, 10117 Berlin

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Interview in der ZEIT vom 8.5.2013 „Studenten wollen nicht abgerichtet werden“

In der ZEIT erschien am 8.5.2013 ein langes Interview mit Julian Nida-Rümelin über die Folgen der Bologna-Reform und sein humanistisches Bildungsideal. Das Interview lässt sich nun auch auf ZEIT online lesen.

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Nathalie Weidenfeld und Julian Nida-Rümelin zu Gast in der WDR-Talkshow „Kölner Treff“

Am Freitag, 17. Mai waren Nathalie Weidenfeld und JNR zu Gast in der WDR Talkshow „Kölner Treff“. Wir werden über unser gemeinsames Buch „ Der SokratesClub – Philosophieren mit Kindern “ sprechen. Eingeladen in die Sendung sind auch Sissi Perlinger, Marcel Reich, Barbara Eligmann, G.G. Anderson

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JNR zu Gast bei „scobel“ am 25.4. um 21 Uhr live auf 3Sat

Am 25.4. um 21 Uhr war JNR live zu Gast sein im 3Sat Magazin scobel. Thema der Sendung: „Faktor Bildung – Das Geheimnis des deutschen Erfolgs“ Deutschland als Exportnation ist seit langem überaus erfolgreich. Was ist das Geheimnis der deutschen Erfolgsgeschichte? Welche Schlüsse

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WDR5 Das Philosophische Radio über humanistische Bildung mit Julian Nida-Rümelin

Am 5.4.2013 war Julian Nida-Rümelin Gast in der WDR5-Radiosendung „Das Philosophische Radio“ live auf WDR5 zum Erscheinen der Philosophie einer humanen Bildung Hier kann die Sendung noch einmal angehört werden: [audio:http://gffstream-8.vo.llnwd.net/c1/m/1365189018/radio/philosophischesradio/wdr5_das_philosophische_radio_20130405_2100.mp3]

SWR2

SWR2 Kulturgespräch „Mehr Orientierungswissen!“

Das SWR2 Kulturgespräch vom 27.3.2013 zum Erscheinen der Philosophie einer humanen Bildung zum Nachhören in der Mediathek des Südwestdeutschen Rundfunks. SWR2 Kulturgespräch 27.3.2013 »Das Buch „Philosophie einer humanen Bildung« ist eine politische Handreichung für eine bildungspolitische Wende – von der »Halbtags-Kita« und der »Halbtags-Schule« hin zu einer

Vom Zweckfreien und Nützlichen in der Wissenschaft

Wir befinden uns gegenwärtig in einer massiven Umbruchsituation, was die Bildungsein-richtungen generell und insbesondere die Universitäten angeht. Die Wissenschaft, und das ist neben der Wissensvermittlung vor allem die Forschung, sieht sich vor ganz neue Herausforderungen gestellt. Das merken alle, die darin tätig sind. Es scheint lohnenswert, einen Schritt zurückzutreten und zu prüfen, ob die Weichenstellungen, die wir jetzt vor-nehmen, die richtigen sind. Was lässt sich angesichts der bereits getroffenen Weichen-stellungen noch tun, damit Fehlentwicklungen gar nicht erst in Gang kommen?

Philosophie_einer_humanen_Bildung

Neuerscheinung: Philosophie einer humanen Bildung

Die deutsche Bildungskrise ist nicht nur eine der Institutionen, sie ist primär eine der Ideen. Wenn wir den Mut zu einer konsequent humanen Bildungspraxis fänden, den Mut, uns vom Gedanken an die unmittelbare Verwertbarkeit zu trennen, wäre die Basis für

Philosophie_einer_humanen_Bildung

Philosophie einer humanen Bildung

Die deutsche Bildungskrise ist nicht nur eine der Institutionen, sie ist primär eine der Ideen. Allerorten wird nur an den Symptomen herumgedoktert, mit den bekannten Folgen: Alle Beteiligten sind überfordert, die Lehrer, die Eltern, die Kinder sowieso, auch die Politiker. Der Kardinalfehler liegt darin, dass den aktuellen Bildungsreformen die kulturelle Leitidee fehlt. »Employability« heißt stattdessen das Gebot der Stunde. Aber eine Bildung, die den Menschen immer nur »fit für« etwas machen will, die nicht nach seinen Interessen und Talenten fragt, wird nicht einmal den erträumten Markterfolg bringen. »Philosophie einer humanen Bildung« gibt den Anstoß zu einer neuen gesellschaftlichen Verständigung darüber, was Bildung bedeutet: für uns, für unsere Zukunft, unser Bild vom Menschen. Wenn wir den Mut zu einer konsequent humanen Bildungspraxis fänden, den Mut, uns vom Gedanken an die unmittelbare Verwertbarkeit zu trennen, wäre die Basis für gelingendes Leben gelegt – und damit auch für eine fundamentale Form von Erfolg: Lebensglück.

SokratesClub

Der Sokrates Club – Philosophieren mit Kindern von Nathalie Weidenfeld und Julian Nida-Rümelin

Eine Orientierung für Eltern, Großeltern, Lehrerinnen und Lehrer, die mit Kindern philosophieren wollen Wie alle Eltern aufgeweckter Kinder wurden auch de Autoren immer wieder mit philosophischen Fragen konfrontiert, zum Beispiel: Was ist gerecht oder was heißt es, etwas zu wissen?

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Interview mit DEMO: Nur die Bildung lässt uns besser leben

Bildungspolitisch wurden in Deutschland in den letzten Jahren eindeutig nicht alle Hausaufgaben gemacht. Es ist uns nicht gelungen allen demographischen Herausforderungen gerecht zu werden, besonders die Integration von Menschen, die hier heimisch werden wollen, aber nicht problemlos ins Bildungssystem integrierbar

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Schirmherrschaft der Initiative Berufsvorbereitung Azubiyo

Für die Initiative Berufsvorbereitung 2012/13 stellt AZUBIYO übernahm ich kürzlich die Schrimherrschaft. 250.000 kostenlose Arbeitshefte zur Berufsvorbereitung für Jugendliche stellt AZUBIYO zur Verfügung. Die Hefte können von Schulen aller Schultypen, Berufslotsen und ehrenamtlichen Job-Mentoren im gesamten Bundesgebiet bestellt werden. Ermöglich wird dieses Angebot durch die