Daimler AG „Autonomes Fahren“

„Wer trägt die Verantwortung beim autonomen Fahren – Fahrer, Fahrzeughalter oder Hersteller? Weil Roboter nicht wie Personen handeln und behandelt werden können, ist zu klären, wie wir unsere Kriterien aus Strafrecht, Zivilrecht und moralischer Alltagspraxis auf die neuen Technologien übertragen.“  Julian Nida-Rümelin

Die Daimler AG lud am 23. September 2015 zu einer Fachtagung „Autonomes Fahren im Spiegel von Recht und Ethik“. Die Vorträge und Diksussionen kreisten sowohl um Roboterautos als auch selbstständig fahrender LKWs. In der von Dr. Christine Hohmann-Dennhardt (Vorstand für Integrität und Recht der Daimler AG) unterschriebenen Information heißt es: „Wenn aber Autos in Zukunft autonom über unsere Straßen fahren sollen, dann müssen zuvor auch alle rechtlichen, ethischen und gesellschaftspolitischen Fragen beantwortet sein, die sich rund um die Thematik ergeben.“
Prof. Julian Nida-Rümelin hielt dort eine Keynote zur Technik- und Maschinenethik, die die Risiken dieser neuen Technologie aufzeigten.

Interview mit Julian Nida-Rümelin zur Ethik autonomen Fahrens

Prof. Nida-Rümelin leitet das EU-geförderte Projekt Robolaw zur Technik- und Maschinenethik.

Ein vertiefende Publikation zur Verantwortlichkeit aus der Perspektive der Technik- und Maschinenethik finden Sie im Jahrbuch Wissenschaft und Ethik (2015).

Ein interessanter Beitrag zeigte das ZDF am 20.5.2016 in  ZDF Aspekte: Das Dilemma des Autonomen Fahrens

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