Wir befinden uns gegenwärtig in einer massiven Umbruchsituation, was die Bildungsein-richtungen generell und insbesondere die Universitäten angeht. Die Wissenschaft, und das ist neben der Wissensvermittlung vor allem die Forschung, sieht sich vor ganz neue Herausforderungen gestellt. Das merken alle, die darin tätig sind. Es scheint lohnenswert, einen Schritt zurückzutreten und zu prüfen, ob die Weichenstellungen, die wir jetzt vor-nehmen, die richtigen sind. Was lässt sich angesichts der bereits getroffenen Weichen-stellungen noch tun, damit Fehlentwicklungen gar nicht erst in Gang kommen?

pdf Vom Zweckfreien und Nützlichen in der Wissenschaft | (275,02 kB)

Vortrag auf dem 47. Kongress deutscher Marktforschung

Auf dem 47. Kongress der Deutschen Marktforschung des Berufsverbands deutscher Markt- und Sozialforscher hielt ich kürzlich einen Vortrag mit dem Thema “Marken in einer humanen Ökonomie: Optimierungsfallen vermeiden”. Meine zentrale These dort lautete: Die ökonomische Praxis ist erkennbar in einer Krise. Diese Krise ist nicht nur Folge einer Verselbstständigung des Ökononomischen, sondern auch des Verlustes kultureller und moralischer Bedingungen.