Die deutsche Bildungskrise ist nicht nur eine der Institutionen, sie ist primär eine der Ideen. Allerorten wird nur an den Symptomen herumgedoktert, mit den bekannten Folgen: Alle Beteiligten sind überfordert, die Lehrer, die Eltern, die Kinder sowieso, auch die Politiker. Der Kardinalfehler liegt darin, dass den aktuellen Bildungsreformen die kulturelle Leitidee fehlt. »Employability« heißt stattdessen das Gebot der Stunde. Aber eine Bildung, die den Menschen immer nur »fit für« etwas machen will, die nicht nach seinen Interessen und Talenten fragt, wird nicht einmal den erträumten Markterfolg bringen. »Philosophie einer humanen Bildung« gibt den Anstoß zu einer neuen gesellschaftlichen Verständigung darüber, was Bildung bedeutet: für uns, für unsere Zukunft, unser Bild vom Menschen. Wenn wir den Mut zu einer konsequent humanen Bildungspraxis fänden, den Mut, uns vom Gedanken an die unmittelbare Verwertbarkeit zu trennen, wäre die Basis für gelingendes Leben gelegt – und damit auch für eine fundamentale Form von Erfolg: Lebensglück.
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Vernunft und Freiheit: Zur praktischen Philosophie von Julian Nida-Rümelin
Analysen zur kausalen Wirksamkeit von Gründen und ihrer Nicht-Überführbarkeit in deterministische Ursachen stehen im systematischen Zentrum der praktischen Philosophie Julian …
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Risikoethik
Welche Rolle Spielen Wahrscheinlichkeiten für die ethische Beurteilung einer Handlung?
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Über Bewusstsein und freien Willen
Ein Aufsatz von Julian Nida-Rümelin zusammen mit Wolf Singer. In: Zukunft Gehirn. Tobias Bonhoeffer und Peter Gruss. (Hrsg.). München: C.H. Beck. …
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Original und Fälschung
Aus der Reihe: Kunst und Philosophie. Hrsg. von Julian Nida-Rümelin und Jakob Steinbrenner. München: Hatje Cantz (2011). Der dritte Band …
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Die Optimierungsfalle
Ist eine nachhaltige und menschengerechte Ökonomie bloße Utopie? Gibt es eine Alternative zum krisenanfälligen Finanzkapitalismus?
Julian Nida-Rümelin, einer der führenden Philosophen unserer Zeit, übt scharfsinnig und konstruktiv Kritik an unserem krankenden Wirtschaftssystem. Er vermittelt lebensnah und verständlich die philosophische Grundlage einer humanen Wirtschaft. Dabei entlarvt er die Irrationalität einer verantwortungslosen, rein auf Optimierung bedachten Wirtschaftsordnung.
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Verantwortung
Der abschließende Teil der Trilogie versucht, einen Begriff zu klären, der in unserem Alltagsleben, aber auch im Recht, in der Ökonomie und in der Politik eine zentrale Rolle spielt: Verantwortung – als ein Aspekt der besonderen menschlichen Fähigkeit, sich von Gründen leiten zu lassen, neben dem der Freiheit und dem der Rationalität.
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Ästhetische Werte und Design
Aus der Reihe: Kunst und Philosophie. Hrsg. von Julian Nida-Rümelin und Jakob Steinbrenner. München: Hatje Cantz (2010). Der erste Band …
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Kontextarchitektur
Hat Schönheit einen Zweck? Was ist »echte« Kunst? Können Bilder lügen? Antworten auf diese zentralen Begriffe und Probleme der Kunsttheorie …
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Die Gegenwart der Utopie: Zeitkritik und Denkwende
Die Zeit scheint reif, wieder über Utopien nachzudenken. Globalisierte Welt, wirtschaftliche Krisen und Gerechtigkeit sind die Stichworte, die unser Denken …
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