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Philosophie Magazin 02/2016

In der aktuellen Ausgabe des Philosophie Magazins befassen sich 27 Philosophinnen und Philosophen mit der Flüchtlingsthematik. Ich plädiere für eine Kultur der Humanität, getragen von wechselseitigem Respekt und wechselseitiger Anerkennung. Jetzt am Kiosk erhältlich:  Februar Ausgabe Philosophie Magazin

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Je mehr Akademiker, desto besser?

Die Frage: „Wie hoch ist der Akademikerbedarf in Deutschland in den nächsten fünf bis zehn Jahren?“ scheint eine einfache, quantitative Antwort zu verlangen. Nach der OECD-Studie „Bildung auf einen Blick 2012“ konnte die Anzahl der Personen, die ein Studium im

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De Maizière

Ich verstehe weder den Minister noch seine Kritiker. Der Minister verteidigt sich mit folgenden Argument, er habe nichts gewusst und erst am 13. Mai von unlösbaren Problemen erfahren und dann eine Entscheidung, die schon im Innenministerium getroffen worden sei „gebilligt“.

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Für einen Kurswechsel in der Europa-Politik – gemeinsamer Artikel von Jürgen Habermas, Peter Bofinger und Julian Nida-Rümelin in der F.A.Z.

In der Samstagsausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) erschien ein von Jürgen Habermas, Peter Bofinger und mir gemeinsam geschriebener Artikel, der an die aktuelle Debatte um die Zukunft Europas anschließt.

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Gabriel, Schäuble und Europa

Schäuble gehört zu den intelligenteren Politikern und er ist überzeugter Europäer. Aber was er sich nun, in der durch die Thesen von Sigmar Gabriel ausgelösten Debatte um die Rolle der Banken leistet, zeigt sein anderes Gesicht, dass des gelegentlich skrupellosen

EU Gipfel zur Rettung des Euros

Der EU Gipfel in Brüssel zeigt mit aller Deutlichkeit: Die EuroZone steht am Abgrund, die Politik des ewigen Zögerns und Zauderns von Merkel hat die Krise dramatisch verschärft. Es wird auch für Deutschland so immer teurer. Eine gemeinsame Währung ist

Feier zum 10jährigen Jubiläum der Kulturstiftung des Bundes

Ich komme gerade von der ZehnJahresFeier der Kulturstiftung des Bundes in Halle. Die Kanzlerin war als Hauptrednerin vorgesehen, sagte aber wg Euro (Rom) und EM (Griechenland) kurzfristig ab. Die Feier war dennoch gelungen, kurze Reden von Neumann und Lammert, eine

UN Nachhaltigkeits Gipfel in Rio zu/am Ende?

UN-Gipfel in Rio ohne konkrete Ergebnisse. Es ist zum Verzweifeln: es ist klar, was getan werden müsste, um den Klimawandel zu begrenzen, aber die Staatengemeinschaft ist handlungsunfähig. Ohne handlungsfähige globale Institutionen wird sich die nun schon zwanzig Jahre währende Blockade

Griechendlands Euro-Referendum

Die Bundesregierung bestreitet heftig, dass die Kanzlerin Angela Merkel dem griechischen Präsidenten ein Euroreferendum nahegelegt habe. Doch kein Dementi löscht das Empörungsfeuer, schreibt heute die FAZ. Wie war das noch mal? Hatte nicht der vormalige griechisches Ministerpräsident Papadreou ein Referendum

Merkel-Politik

In der Endphase der Regierungszeit Helmut Kohls ging es nicht mehr um Inhalte, sondern nur noch um das politische Überleben. Unabhängige Köpfe wurden entsorgt, Heiner Geißler, Lothar Späth, Kurt Biedenkopf, Rita Süßmuth, … es wurde einsam um Helmut Kohl bis

Zur Euro-Finanzpolitik und Griechenland

Eines jedenfalls zeigt die Entwicklung in Griechenland überdeutlich, dass sich fundamentale Fehleinschätzungen bitter rächen. Der damalige Bundeskanzler Kohl und sein Finanzminister Theo Waigel hatten alle notwendigen Informationen, um zu wissen, dass die Einführung einer gemeinsamen Währung von Berlin bis Athen

JA zu mehr Kinderbetreuung, NEIN zum Betreuungsgeld

Petition gegen das Betreungsgeld

Statt Einrichtungen zu schaffen, die die freie Lebensgestaltugn erst ermöglichen, werden riesige Summen für Ehegattensplitting unabhängig davon, ob Kinder aufgezogen werden oder nicht ausgegeben und wenn es nach dem Willen der CSU ginge, in Zukunft auch noch das Betreuungsgeld. Diese Mittel werden dringend gebraucht, um Familie und Beruf, Kinder und Karriere vereinbar zu machen.

Zur Causa Günter Grass

Das Gedicht ist aus zwei Gründen ärgerlich: Erstens stellt es den Sachverhalt falsch dar, die israelische Regierung plant keinen atomaren Vernichtungsschlag gegen die iranische Bevölkerung, während der iranische Präsident durchaus Vernichtungsfantasien gegenüber Israel geäußert hat. Zum zweiten stört der Tonfall, der nahe an einem „man wir ja wohl noch sagen dürfen“ ist und der in der deutschen Nachkriegsgeschichte eine unheilvolle Rolle gespielt hat. Was mich aber auch stört ist eine Kritik an Grass, die diese Persönlichkeit als moralische Instanz zerstören will.