Die Welt verträgt mehr Migration

 

…im Gespräch mit Thomas Hummitzsch…

Beispielbild

 Foto: Stephan Röhl

Wo verläuft denn der goldene Mittelweg zwischen pauschaler Grenzschließung und allgemeiner Grenzöffnung?

Wir leben gegenwärtig in einer Welt weitgehend geschlossener Grenzen. Der September 2015 und die Wochen danach waren eine absolute Ausnahme. Nicht einmal die USA sind ein Staat, der die Grenzen geöffnet hat. Unter der Präsidentschaft von Barack Obama wurden jährlich zwischen 200.000 und 400.000 Menschen nach Mexiko abgeschoben. Unter Trump wird sich das noch einmal massiv verschärfen. Ich bin deshalb der Meinung, dass die Welt eher mehr als weniger Migration verträgt, aber diese Migration muss nach den Interessen der Herkunftsländer, der Migrierenden und der aufnehmenden Gesellschaften politisch gesteuert sein.

Das ganze Interview zum Nachlesen gibt es beim humanistischen Pressedienst (30. März 2017).

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