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Workshop Finanzethik 16.5.2014

Die Finanzinstitute stehen seit der Weltfinanzkrise 2007 ff. unter starkem öffentlichen Druck. Die Krise hat eine tiefe Verunsicherung der wirtschaftlichen Praxis hinterlassen und einen Trend zur Moralisierung ökonomischer Entscheidungen der Kunden, aber auch der Institute, eingeleitet. Praktiken, die noch vor wenigen Jahren allenfalls unter rechtlichen Aspekten bewertet wurden, sind heute Gegenstand intensiver öffentlicher Debatten. Veröffentlichungen und Artikel über die gesellschaftliche Funktion des Finanzsektors, dessen gesellschaftlichen Wert und dessen gesellschaftliche Einbettung durchziehen die Zeitungs- und Bücherlandschaft.

Aber auch in den Instituten selbst macht sich Verunsicherung breit. Die Beurteilung wirtschaftlicher Handlungen erfolgt nicht mehr rein quantitativ, sondern verlangt wird Glaubwürdigkeit, Integrität, Verantwortungsübernahme und Nachhaltigkeit der Investitionen. Die Bewertungskriterien werden dadurch unübersichtlicher, ihre interne Abwägung schwieriger und die enge Verbindung von Ethik und Ökonomie ist nun offenkundig geworden.

Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin lädt am 16. Mai 2014 zu einem Workshop Finanzethikam Münchner Kompetenzzentrum Ethik ein.

Diskutieren werden u.a. Prof. Dr. Armin Nassehi, Prof. Dr. Gerd Gigerenzer, Prof. Dr. Ortwin Renn, Prof. Dr. Imre Kondor, Susanne Schmidt und Jürgen Danzmayr über die aktuelle Lage der Finanzwirtschaft.
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Interview LMU Spotlight: RoboLaw

Softwaregestützte Systeme, autonome Maschinen, „intelligente“ Prothesen: Ein EU-Vorhaben skizziert die gesellschaftlichen Regeln der Robotik. LMU-Philosophinnen und Philosophen analysieren dabei die ethischen Implikationen der Zukunftstechnologie im Forschungsprojekt “RoboLaw” am Lehrstuhl für Philosophie und politische Theorie von Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin an der LMU München.

Interview auf lmu.de mit JNR zu ethischen Implikationen von Robotik und dem EU-Forschungsprojekt
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Interview mit dasMili.eu

Führt die Unbeständigkeit der Moderne in eine Orientierungskrise? Folgt man der Berichterstattung über die desaströsen Zustände in Politik und Ökonomie, erscheint es als logische Schlussfolgerung. DAS MILIEU sprach mit Prof. Julian Nida-Rümelin, dem Philosophen und Staatsminister a.D., über eine irregeleitete Moralisierung, das anarchistische Ideal des Marktes und die Überzeugung, dass sich am Ende die besseren Ideen durchsetzen.

Interview auf dasmil.eu vom 15.4.2014

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taz.lab 2014

Auf dem taz.lab 2014 “I love EU – Solidarität ist machbar” nahm JNR auf einem Podium zum Thema “Abbitte – wo irrt die Bologna-Kritik” mit der taz Bildungsredakteurin Anna Lehmann teil. Herausgekommen ist u.a. ein Artikel auf taz.de

taz.de vom 12.4.2014: Bildung: Das bittersüße Bonbon

JNR auf dem taz.lab 2014

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Interview mit 3Sat Scobel

Am 10.4. wurde auf 3Sat ein Interview mit Julian Nida-Rümelin zur Kritik am deutschen Bildungswesen ausgestrahlt. Das Interview lässt sich in der 3Sat Mediathek ansehen.

Link zum Interview 3Sat Scobel vom 10.4.2014

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Vortragsreihe “der dialog” 7.4. – 7.7.2014

Eine Kooperation des Lehrstuhls von Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin und dem Goethe-Institut

In Kooperation mit dem Goethe Institut veranstaltet der Lehrstuhl von Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin in diesem Frühjahr/Sommer die Vorlesungsreihe “Der Dialog” vom 7. April bis 7. Juli 2014.

Am 7. April eröffnet Julian Nida-Rümelin diese Vortragsreihe mit einem Beitrag zum Thema “Zur Philosophie der Verständigung”

Die Vortragsreihe beschäftigt sich mit dem allgegenwärtigen Reden vom Dialog. In allen Lebensbereichen, in Kultur, Politik und Wirtschaft wird von ihm gesprochen. Doch was genau meinen wir, wenn wir vom Dialog reden? Geht es um ein Anerkennungsverhältnis, um Entscheidungsfindung, Sinngebung oder Erkenntnisgewinn? Und wie prägen kulturelle Traditionen unsere Dialoge?
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Structural Rationality and Collective Intentions

Essay in Chant R., Hindriks F., Preyer G. (2014), From Individual to Collective Intentionality, Oxford University Press, pp. 207-223.

Acting together requires collective intentions. The essays in this volume seek to critically assess or to enrich theories of collective intentionality by exploring topics such as collective belief, mutual coordination, and the explanation of group behavior. The volume breaks new ground by challenging the idea that there is a straightforward dichotomy between individual and collective level rationality.

Contributors: Sara Rachel Chant, Melinda Bonnie Fagan, Frank Hindriks, Kirk Ludwig, Kaarlo Miller, Julian Nida-Rümelin, Gerhard Preyer, Abe Roth, Robert D. Rupert, Frederick F. Schmitt, Deborah Tollefsen, Raimo Tuomela, Paul Werich.

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Ulmer Denkanstöße: “Zur Rehabilitierung der Tugendethik. Glück – Spaß – gelungenes Leben”

Viel Anklang fand der Vortrag von Julian Nida-Rümelin als Auftaktveranstaltung der Ulmer Denkanstöße zum Thema “Zwang zum Glück? Wertewandel in der Erlebnisgesellschaft” am 13.3.2014.

Glück bestehe in einer gelungenen Autorschaft des eigenen Lebens. Dabei seien drei Elemente entscheidend: ein gewisses Maß an Transzendenz, also die Orientierung an Dingen, die nicht nur einen selbst betreffen, ein Weltbezug – und dass die eigene Lebenspraxis nicht nur ein Instrument zur Erreichung von Zielen sei. Wichtig sei es, Dinge auch nur um ihrer selbst willen zu tun. Um ein glückliches Leben zu führen, sollte man nicht zu viel darüber nachdenken, was einen glücklich mache…
Glück ist, wenn man das Glück nicht sucht – weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine

Video zum Festvortrag Julian Nida-Rümelin in den Ulmer Denkanstößen am 13.3.2014

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Interview mit der RP-Online: “Die Kultur muss politischer werden”

In einem Interview mit der RP-Online stellt JNR, als früherer Kulturstaatsminister beim Rückblick auf die Reihe der Amtsinhaber einen Wandel von den Visionären zu den Pragmatikern fest. Als neue wichtige Aufgaben spricht er im Interview die Themen Buchpreisbindung und Urheberrecht an.

Interview mit RP-Online vom 26.2.2014

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Artikel zur Debatte “Akademisierungswahn”

Zwei interessante Artikel zur anhaltenden Debatte um den “Akademisierungswahn”:

Presse.com: “Zu viele Studenten”: Wirtschaft schlägt Alarm
Bildungsklick.de: Zu wenig Azubis – die Studenten sind schuld

Vgl. ebenso:
Julian Nida-Rümelin (2013): Philosophie einer humanen Bildung, Körber: Hamburg 2013.

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