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Gastbeitrag stern.de: Die Vorwürfe gegen Putin klingen stark nach Kriegspropaganda

Im Ukraine-Konflikt hat sich der Westen auf Wladimir Putin eingeschossen. Neo-imperialistische Politik wirft man Russlands Präsidenten vor. Dabei ist Putins Politik geradezu moderat.

Ein Gastbeitrag von Julian Nida-Rümelin auf stern.de am 29.7.2014

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DER SPIEGEL 24/2014 – Essay “Dynamik eines Skandals”

Als Präsident war Christian Wulff eine Fehlbesetzung, aber bei der Jagd auf ihn haben sich auch Politik, seriöse Medien und die Staatsanwaltschaft blamiert – Ein Essay von Julian Nida-Rümelin im Spiegel 24/2014, S.36-37.

„Das Fingerspitzengefühl, was geht und was nicht, droht gerade verloren zu gehen“

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Lausitzer Rundschau: Zur Diskussion um einen Akademisierungswahn

Ein zu empfehlender Artikel der Lausitzer Rundschau, der meine These zum Akademisierungswahn präzise wiedergibt:

Cottbus (ots) – Es ist nicht das Aufbegehren eines abgehobenen Gelehrten im wissenschaftlichen Elfenbeinturm, was den Philosophen Julian Nida-Rümelin dazu treibt, vor einem “Akademisierungswahn” in Deutschland zu warnen. Vielmehr will er eine gesellschaftliche Debatte anstossen. Natürlich ist eine gute Bildung die Voraussetzung für das berufliche Fortkommen des Einzelnen und die ökonomische Entwicklung in Deutschland allgemein. Der Professor aus München warnt aber vor der undifferenzierten, gleichzeitigen Zerstörung eines Ausbildungs- und Wissenschaftssystems, das in Deutschland historisch gewachsen ist und seit Langem ausserordentlich gut funktioniert. Es muss verhindert werden, dass allein junge Menschen nach insgesamt 17-jähriger theoretischer Ausbildung mit einem Masterabschluss in der Tasche die Universität verlassen und dann plötzlich die praktischen Herausforderungen des wirtschaftlichen Alltagsgeschäfts lösen sollen. Nida-Rümelin plädiert für den Erhalt von zwei Bildungssäulen. Das sind die praktische Berufsausbildung auf der einen und die wissenschaftliche Grundlagenforschung auf der anderen Seite. Nichts spricht dagegen, neue Formen der dualen Berufsausbildung zu entwickeln, bei denen betriebliche Praxis und wissenschaftliche Grundlage an einer Hochschule vermittelt werden, wie beim Dualen Studium. Vieles aber spricht gegen ein Universitätsstudium für die meisten und die Berufsausbildung für den kümmerlichen Rest. Unsere Gesellschaft muss wieder lernen, den Wert von praktischer Arbeit mehr wertzuschätzen. Der Meister und der Master sind zwei zwar unterschiedliche, aber gleichberechtigte Komponenten eines funktionierenden ökonomischen Systems. Sie müssen sich gegenseitig ergänzen. Niemand kann wirklich wollen, dass allein Wissenschaftler künftige Praktiker ausbilden. Gleichzeitig wäre es fatal, wenn junge Menschen mit vor allem praktischer Intelligenz die Universitäten verstopfen und frustriert das Studium abbrechen. Das machen in manchen Fächern schon heute fast 40 Prozent. Die Chance auch der neuen Universität Cottbus-Senftenberg besteht darin, intelligente und durchlässige Lösungen für die Ausbildung der Praktiker und der Wissenschaftler von morgen zu finden.

Quelle: Lausitzer Rundschau

 

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Earnest & Algernon Interview: “Werte in der Wirtschaft”

Mit Earnest & Algernon wurde ein ‘cultural companion’ für die Wirtschaft konzipiert, welches sich mit der Entwicklung einer zukünftigen Gesellschaft beschäftigt. Es bildet Gesellschaftsgestalter aus und begleitet über verschiedene Formate Entscheider in Kultur, Politik und Wirtschaft.

Ausgabe 7 mit einem Interview mit Julian Nida-Rümelin: Werte in der Wirtschaft

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Frankfurter Hefte 04/2014: Zur Ukraine-Krise

In der Ausgabe 04/2014 der Frankfurter Hefte erschien ein Beitrag von JNR: “Zur Ukraine-Krise”

Der Essay als 20140504_JNR_UkraineKrise_FrankfurterHefte

Auf der Website der Neuen Gesellschaft – Frankfurter Hefte

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Humana.Mente 26/2014 “Towards a Moderate Stance on Human Enhancement”

Special Issue HUMANA.MENTE Issue 26 / May 2014 with several articles from Volker Gerhardt, David Cohen, Julian Nida-Rümelin etc. Edited by Fiorella Battaglia and Antonio Carnevale

Read articles online free on humanamente.eu

Nikil Mukerji, Julian Nida-Rümelin: Towards a Moderate Stance on Human Enhancement (PDF)

We are going to give neither an intentional definition of the concept of human enhancement nor are we going to attempt to build a collection that contains all the possible interventions (extensional). Our analysis draws on an overall meaning of human enhancement as scientific and technological progress that expands the possibilities of human action and reduces its dependence on natural or cultural predetermined constraints, allowing the human condition to be changed via science and technology. Human enhancement thus refers to extended cognitive skills, extended sensory capacities, a significant increase in life expectancy, mood modulation as well as new capabilities that might be provided to healthy individuals.

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Radio ORF V: “Der freie Mensch hinterfragt sein Handeln”

Julian Nida-Rümelin spricht in der Sendung „Focus“ bei ORF Radio Vorarlberg über das Thema „Der freie Mensch – denkt selbst und hinterfragt sein Handeln“. Die Sendung kann auf der Website nachgehört werden.

Radio ORF V Vorarlberg 23.5.2014

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Interview mit dem Goethe-Institut zur Reihe “der Dialog”

Wir feilen daran bis wir ihn abbrechen und fordern ihn trotzdem – den Dialog. Aber was meinen wir eigentlich, wenn wir vom Dialog sprechen? Der Philosoph Julian Nida-Rümelin gibt Antwort. Ein Interview über gute Gründe, falsche Annahmen und die komplexe Sprache der Kunst.

Ein Interview mit Julian Nida-Rümelin zur Vortragsreihe “der Dialog” in Kooperation mit dem Münchner Kompetenzzentrum Ethik (MKE) der LMU München und dem Goethe Institut

Link zum Interview auf goethe.de

Vortragsreihe “der Dialog”

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Interview LMU Spotlight: RoboLaw

Softwaregestützte Systeme, autonome Maschinen, „intelligente“ Prothesen: Ein EU-Vorhaben skizziert die gesellschaftlichen Regeln der Robotik. LMU-Philosophinnen und Philosophen analysieren dabei die ethischen Implikationen der Zukunftstechnologie im Forschungsprojekt “RoboLaw” am Lehrstuhl für Philosophie und politische Theorie von Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin an der LMU München.

Interview auf lmu.de mit JNR zu ethischen Implikationen von Robotik und dem EU-Forschungsprojekt
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Interview mit dasMili.eu

Führt die Unbeständigkeit der Moderne in eine Orientierungskrise? Folgt man der Berichterstattung über die desaströsen Zustände in Politik und Ökonomie, erscheint es als logische Schlussfolgerung. DAS MILIEU sprach mit Prof. Julian Nida-Rümelin, dem Philosophen und Staatsminister a.D., über eine irregeleitete Moralisierung, das anarchistische Ideal des Marktes und die Überzeugung, dass sich am Ende die besseren Ideen durchsetzen.

Interview auf dasmil.eu vom 15.4.2014

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