Julian Nida-Rümelin

Julian Nida-Rümelin gehört neben Jürgen Habermas und Peter Sloterdijk zu den renommiertesten Philosophen in Deutschland. Er lehrt Philosophie und politische Theorie an der Universität München. Julian Nida-Rümelin ist Autor zahlreicher Bücher und Artikel sowie gefragter Kommentator zu ethisch, politischen und zeitgenössischen Themen. Sein Buch Die Optimierungsfalle. Philosophie einer humanen Ökonomie löste intensive Diskussionen in Unternehmen über die Rolle der Ethik in der ökonomischen Praxis aus. 2013 stieß er die Debatte zum Akademisierungswahn mit einem Interview in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung an. Dazu erschien im Oktober 2014 bei edition Körber-Stiftung der Essay “Der Akademisierungswahn – Zur Krise beruflicher und akademischer Bildung”.

Julian Nida-Rümelin hält Vorträge und Reden und berät Führungskräfte in philosophisch-ethischen Fragestellungen.

 

 

Aktuelles

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Europa-Medaille

Medaille für besondere Verdienste um Bayern in einem Vereinten Europa Einmal im Jahr zeichnet die Bayerische Staatsministerin für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen Personen mit der „Medaille für besondere Verdienste um Bayern in einem Vereinten Europa“ aus. Am 25.10.2016 wird Julian Nida-Rümelin

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Ethik der Zuwanderung

Am 19.09.2016 war das Herbstforum der Friedrich-Ebert-Stiftung ganz der Ethik der Zuwanderung gewidmet.

faz

Der Akademisierungswahn und seine Folgen – Gastbeitrag von Johannes Varwick

Immer mehr junge Menschen scheitern in ihrem Studium – oder sie quälen sich durch die falschen Fächer. Gleichzeitig herrscht anderswo Mangel, und die Ausbildung wird geringgeschätzt. Das ist unverantwortlich. veröffentlicht in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung am 22.08.2016

handelsblatt zeitung

Das Irrationale bändigen

Ein Gastbeitrag zur Stabilisierung immer dynamisch werdender Finanzmärkte im Handelsblatt von Julian Nida-Rümelin und Albrecht von Müller.

ipg

„DIE ANTWORT AUF FANATISMUS LIEGT IN EINEM VITALEN HUMANISMUS“

Was verrät uns die Reaktion auf den jüngsten Einbruch terroristischer Gewalt über Zustand und Befindlichkeit westlicher Gesellschaften?
Der Begriff „Terror“ ist seit jeher umstritten. IS-Kämpfer jedoch erscheinen – anders als etwa die ebenfalls ethnisch-religiös argumentierenden IRA-Kämpfer der 1980er Jahre – sehr viel stärker als irrational konnotiert. Teilen Sie diese Einschätzung?
Inwiefern ist terroristische Gewalt konzeptionell von einem Amoklauf zu unterscheiden, wenn die Zielsetzung des Terrors über rationale Interessensverfolgung hinauszugehen scheint?
Brauchen westliche Gesellschaften einen wehrhaften Humanismus? Wie müsste der aussehen?